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Grundbesitz verzehnfacht: Racing Point plant neue Teamfabrik

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Grundbesitz verzehnfacht: Racing Point plant neue Teamfabrik
Autor:
Co-Autor: Adam Cooper
19.02.2019, 10:22

110.000 Quadratmeter Land sollen Racing Point Möglichkeiten eröffnen, um aus den Zwängen des Jordan-Erbes auszubrechen - Geplante Budgetobergrenze als Problem

Die Racing-Point-Mannschaft hat neues Bauland erworben und die Fläche ihres Betriebsgelände im englischen Silverstone damit verzehnfacht. Das Formel-1-Team kaufte mit dem Geld der neuen Investoren um Lawrence Stroll rund 110.000 Quadratmeter Grund. "Noch haben wir keine genauen Baupläne, aber wir hoffen, dass die Sache bald ins Rollen kommt", so Teamchef Otmar Szafnauer.

Racing Point plant, die Vorbereitungen für die lange angekündigte Erweiterung binnen sechs Monaten abzuschließen. In drei bis vier Monaten sollen die ersten Pläne für eine komplett neue Fabrik auf dem Tisch liegen. Anschließend gilt es, auf die Freigabe der Behörden zu warten. "Insgesamt wird es zwei oder zweieinhalb Jahre dauern, ehe die neue Anlage steht", prognostiziert Szafnauer.

Das Ziel ist es, das gesamte Team an einem Standort zu versammeln, um nicht mehr zwischen dem über zehn Kilometer entfernten Windkanal in Brackley und dem Stammsitz pendeln zu müssen.

Der Neubau scheint überfällig: Bislang arbeitet Racing Point in einer Fabrik, die weitgehend auf dem Stand von 1991 ist - als Eddie Jordan das nur circa 11.000 Quadratmeter große Gelände für sein Privatteam kaufte. Der Ire besitzt noch immer weitere Industrieanlagen in unmittelbarer Nähe.

Eine Hürde könnte kurioserweise die geplante Einführung einer Budgetobergrenze in der Formel 1 sein. Schließlich ist Racing Point einer der Verfechter des von Liberty Media propagierten Kostendeckels, muss es nun aber vermeiden, Überkapazitäten zu schaffen. "Solange wir die Regeln nicht kennen, kann man es kaum abschätzen", schnauft Szafnauer. Auch deshalb fiel der Zukauf aus: Racing Point will sich Raum lassen, um etwa einen neuen Windkanal errichten zu können.

"Aber auch mit der Budgetobergrenze bräuchten wir mehr Platz", beruhigt Szafnauer, der in Zukunft weitere Mitarbeiter einstellen will. "Mehr als 350 Mitarbeitern können wir momentan keinen Platz bieten und wir sind schon jetzt bei 425 Leuten. Sogar wenn wir auf dem aktuellen Stand blieben, müsste unbedingt ein neues Gebäude errichtet werden, um alle unter ein Dach zu bekommen."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Dominik Sharaf