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Red Bull: Darum hat Mark Webber Vettels RB6 zu Hause stehen

Ex-Formel-1-Pilot Mark Webber erklärt, wie es dazu kommen konnte, dass er den RB6 von Sebastian Vettel zu seiner privaten Sammlung zählt

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Red Bull: Darum hat Mark Webber Vettels RB6 zu Hause stehen

Ex-Formel-1-Pilot Mark Webber zählt einen Red Bull RB6 zu seinem persönlichen Fuhrpark, allerdings ist dieses Auto ursprünglich sein Teamkollege Sebastian Vettel gefahren. Was sein Crash in Valencia mit dem Tausch zu tun hat.

"Als Teil meiner Vertragsverhandlungen sagten wir: 'Können wir am Ende des Jahres ein Auto haben?'", erzählt Webber dem Podcast 'V8 Sleuth'. "Ich habe in Monaco 2010 gewonnen, das Auto in Valencia aber zerstört", erinnert er sich.

In Spanien fuhr er auf Heikki Kovalainen auf und flog in hohem Bogen ab. Das Chassis wurde dabei zerstört. Deshalb bekam Webber zu Saisonende das Chassis Nummer 3, das Vettel als "Luscious Liz" bezeichnete. Mit dem Wagen fuhr der Deutsche zum Sieg im Grand Prix von Malaysia.

Das Chassis wurde nach einem kleinen Riss repariert und Webber übernahm es nach dem Valencia-Crash. Damit fuhr er zum Sieg in Silverstone und Ungarn. "Das ist ein ziemlich besonderes Chassis", weiß er. "Seb hat Malaysia damit gewonnen und ich Ungarn und Großbritannien. Damit konnten wir viele Podien und schnelle Rennrunden einfahren."

Red Bull habe einen "unglaublichen" Job bei der Restauration des Waagens gemacht, freut sich Webber. "Ein wunderschönes Auto. Alles stimmt, bis zum Sticker für den Großbritannien-Grand-Prix." Derzeit befindet sich der Bolide in einem Museum, erklärt er.

"Wenn das neue Silverstone-Museum eröffnet, wird es dort zu sehen sein." Fahren wird er das Auto wohl eher nicht mehr, obwohl Porsche-Kollege Timo Bernhard den Wagen gerne testen würde. "Es könnte noch fahren, aber ich bräuchte wohl 15 [Renault-Ingenieure], um einen Testtag abzuhalten."

Mit Bildmaterial von LAT.

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Rennserie Formel 1
Autor Maria Reyer