MotoGP 2018: Bleibt Bradley Smith bei KTM?

Trotz gültigem Werksvertrag für die Moto-GP-Saison 2018 wackelt Bradley Smiths Platz bei KTM: Der Brite weiß, dass sich einige Fahrer Hoffnungen auf die zweite KTM RC16 machen

MotoGP 2018: Bleibt Bradley Smith bei KTM?
Bradley Smith, Red Bull KTM Factory Racing
Bradley Smith, Red Bull KTM Factory Racing
Bradley Smith, Red Bull KTM Factory Racing
Bradley Smith, Red Bull KTM Factory Racing
Miguel Oliveira, Red Bull KTM Factory Racing
Miguel Oliveira, Red Bull KTM Factory Racing, Bradley Smith, Red Bull KTM Factory Racing, Mika Kallio, Red Bull KTM Factory Racing

Nach zwölf von 18 Rennen hat KTM-Werkspilot Bradley Smith magere acht WM-Punkte auf seinem Konto und liegt in der Fahrerwertung auf Position 22. Zum Vergleich: Teamkollege Pol Espargaro sammelte 26 Zähler und holte mit Platz neun in Brünn das erste Top-10-Ergebnis für KTM. Beide KTM-Piloten haben gültige Verträge für die kommende Saison, doch Smith' Platz wackelt.

KTM ermöglichte bereits Moto2-Pilot Miguel Oliveira einen Test der KTM RC16. Smith traut dem Portugiesen ohne Zweifel den Sprung in die Königsklasse zu: "Natürlich, wenn er weiterhin so gute Leistungen zeigt. Er leistet mit diesem neuen Projekt in seiner zweiten Moto2-Saison sehr gute Arbeit", lobt der Brite.

Der MotoGP-Test dürfte Oliveira zusätzlich motiviert haben. "Es ist wichtig, dass er ein Ziel hat, auf das er hinarbeiten kann. Dann weiß er, was in der Zukunft passiert. Ich denke, es könnte genau so laufen wie bei Tom Lüthi, der eine sehr gute zweite Saisonhälfte zeigte, nachdem er das MotoGP-Motorrad testete", erinnert Smith an die Situation vor einem Jahr.

Ist Oliveira eine Gefahr für Smith? "Natürlich möchte er mir meinen Job klauen. Das ist normal. Er ist nicht der einzige Fahrer, der meinen Job stehlen möchte. So ist es. Brad Binder hat das gleiche Ziel. Fressen oder gefressen werden. Darum dreht es sich hier", ist sich der KTM-Stammpilot bewusst.

geteilte inhalte
kommentare
MotoGP-Star Valentino Rossi: 30 bis 40 Tage Pause

Vorheriger Artikel

MotoGP-Star Valentino Rossi: 30 bis 40 Tage Pause

Nächster Artikel

Jorge Lorenzo im MotoGP-Titelkampf 2017: Zu früh für Ducati-Stallorder

Jorge Lorenzo im MotoGP-Titelkampf 2017: Zu früh für Ducati-Stallorder
Kommentare laden