Scott Redding will mit der Aprilia in die Top 6

Nach dem durchwachsenen Testauftakt in Sepang steckt sich Scott Redding hohe Ziele – An die Rolle des Werksfahrers muss er sich noch gewöhnen.

Scott Redding will mit der Aprilia in die Top 6
Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini
Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini
Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini
Scott Redding, Aprilia Racing Team Gresini

Knapp zwei Sekunden Rückstand hatte Scott Redding beim ersten Kräftemessen im neuen Jahr. Der Aprilia-Neuzugang reihte sich beim Sepang-Test nur auf Position 23 der kombinierten Wertung ein. Auf Teamkollege Aleix Espargaro verlor Redding etwa neun Zehntelsekunden. Der erste Vorsaisontest war für Redding eine Art Shakedown. Der Brite saß erstmals seit November auf der Aprilia.

"Zu Beginn verwendeten wir die 2017er-Abstimmung am 2018er-Motorrad. Das funktioniert nicht für mich. Für Aleix war der Unterschied nicht groß. Er hat mehr Erfahrung mit dem Motorrad. Wir arbeiteten daran und experimentierten, damit ich mich auf dem Motorrad wohl fühle. Am Ende der drei Tage war ich zufrieden. Wir fanden Lösungen", berichtet Redding.

"Ich wurde von Tag zu Tag schneller und verringerte den Rückstand zu den Spitzenfahrern. Es gibt aber noch viel Raum für Verbesserungen", weiß der ehemalige Ducati- und Honda-Pilot. "Ich habe viele Erfahrungen, aber noch keine mit einer Werksmaschine. Ich spüre sehr gut, was das Motorrad macht und kann es den Ingenieuren vermitteln. Es ist das erste Mal, dass ich mich einbringen kann. Das motiviert mich sehr."
"Ich habe einen einzigartigen Fahrstil im Vergleich zu anderen Fahrern. Ich bin größer und schwerer. Mal sehen, was möglich ist, wenn ich meinen Weg gehen kann", so Redding. "Ich möchte die Aprilia in die Top 6 bringen. Aleix demonstrierte im Vorjahr, dass solche Ergebnisse möglich sind. Ich denke, dass das neue Motorrad noch mehr Potenzial hat. Es kommen noch neue Teile, wie ein neuer Motor."

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