Trotz Testbestzeit klagt Maverick Vinales: "Wir brauchen mehr Grip"

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Trotz Testbestzeit klagt Maverick Vinales:
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Co-Autor: Oriol Puigdemont
26.02.2019, 12:49

Maverick Vinales lobt die Fortschritte in der Bremsphase, aber Beschleunigung, Elektronik, Kraftentfaltung und somit Grip bleiben die Problembereiche bei Yamaha

Im Zuge des MotoGP-Testwinters glänzte Maverick Vinales mit schnellen Rundenzeiten. Den abschließenden Test in Katar beendete der Yamaha-Werksfahrer mit 1:54.208 Minuten als Schnellster. Das war dennoch um eine halbe Sekunde langsamer als die Pole-Position-Zeit des Vorjahres. Wie ist Vinales' Performance einzuschätzen und kann er 2019 um den WM-Titel kämpfen? "Ich weiß es nicht, dafür ist es noch zu früh", meint der Spanier. "Wir waren beim Test konstant und vorne dabei. Aber es ist nur ein Test, wir müssen das Rennen abwarten. Wenn wir den Grip gefunden haben, können wir sehr stark sein."

Das ist allerdings das große Fragezeichen bei Yamaha. Vinales war über eine fliegende Runde schnell, doch ob die Gripprobleme über die Renndistanz gelöst wurden, ist offen. "Die Schlussfolgerung ist, dass wir uns verbessern müssen. Ich habe keinen guten Grip auf der Reifenkante, während unsere Gegner in diesem Bereich sehr stark sind. Bei der Beschleunigung müssen wir uns verbessern." Aussagen, die die beiden Yamaha-Fahrer seit dem Frühling 2017 immer wieder von sich geben.

Bremsphase ist deutlich besser geworden

Es gibt aber auch positive Seiten: "Wir haben die Bremsphase deutlich verbessert. Ich kann die Rundenzeit auch in der ersten Kurve machen. Selbst wenn ich auf der Geraden 10 km/h verliere, bin ich dabei, weil ich den Speed durch die Kurve mitnehmen kann. In diesem Bereich haben wir uns seit dem Vorjahr deutlich verbessert", betont Vinales. "Aber bei der Beschleunigung haben wir immer noch Rückstand auf unsere Gegner. Wir müssen verstehen, wie wir mehr Grip vom Motorrad bekommen können."

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Maverick Vinales, Yamaha Factory Racing

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Montagabend drehte Vinales noch zehn Runden am Stück. Dabei erkannte er diese Problematik. Schon am Vortag hatte er festgehalten, dass Yamaha über den Winter "überhaupt keine" Fortschritte bei der Elektronik gemacht hat. "Es wird Zeit brauchen, um die Beschleunigung zu verstehen, aber es ist gut, dass wir auf dem Weg sind, uns zu verbessern", will der Spanier es nicht komplett negativ sehen. "Ich habe jetzt auch etwas mehr Gewicht bei der Entwicklung. Das ist sehr wichtig. Unser Motorrad hat positive, aber auch negative Aspekte. Nun müssen wir sehen, wie wir uns verbessern können."

"Ich fühle mich bereit, weil ich mich auf dem Motorrad wohlfühle und mich körperlich stark fühle. Ich glaube, ich kann etwas zusätzlich geben, was immer positiv ist. Aber wenn wir um den Sieg kämpfen wollen, brauchen wir mehr Grip. Das Motorrad und das Chassis sind gut, aber jetzt müssen wir an der Elektronik und der Kraftentfaltung arbeiten. Es gibt noch viel Arbeit. Schade, dass wir nicht noch zusätzliche Tests haben. Wenn wir die Beschleunigung verbessern, dann sind wir bereit."

Mit Bildmaterial von LAT.

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