Rallye du Chablais: Carron führt nach Etappe 1 vor Loeb

Der Schweizer Rallyemeister vor dem Rekordweltmeister – am ersten Tag des dritten SM-Laufes zeigte der Walliser sein ganzes Können. "Er fährt wirklich gut", anerkennt der Starpilot dessen Leistung.

Rallye du Chablais: Carron führt nach Etappe 1 vor Loeb
Sébastien Loeb, Séverine Loeb, Peugeot 208 T16 R5, Sébastien Loeb Racing
Sébastien Loeb, Séverine Loeb, Peugeot 208 T16 R5, Sébastien Loeb Racing
Peter Tjsoen, Eddy Chevaillier, Ford Fiesta R5, J Motorsport
Sébastien Loeb, Sébastien Loeb Racing
Sébastien Carron, Vincent Landais, Ford Fiesta R5, D-MAX Swiss, Tean Balbosca
Sébastien Carron, Vincent Landais, Ford Fiesta R5, D-MAX Swiss, Team Balbosca
Sébastien Carron, D-MAX Swiss, Team Balbosca
Ivan Ballinari, Paolo Pianca, Ford Fiesta R5, Lugano Racing Team
Ivan Ballinari, Paolo Pianca, Ford Fiesta R5, Lugano Racing Team
Olivier Gillet, Jean Dériaz, Porsche 997 GT3, Lugano Racing Team
Olivier Gillet, Jean Dériaz, Porsche 997 GT3, Lugano Racing Team
Rallye du Chablais, theaterplakat 2017

Zum dritten Mal nach 2012 und 2013 tritt Sébastien Loeb zur Rallye du Chablais an. "Ich mache dies dem befreundeten Organisator zuliebe und weil ich hier mit Séverine (seiner Frau, Red.) als Beifahrerin meinen Spaß haben will. Ich mag die Schweiz und speziell diese Gegend, schließlich wohne ich nicht weit entfernt am Genfersee", begründet der neunfache Weltmeister seine Teilnahme.

Während Loeb diese Rallye kennt, saß er zum ersten Mal in einem R5-Auto und zwar einem Peugeot 208 T16 aus dem eigenen Team Sébastien Loeb Racing. Er selbst fährt gratis und macht damit beste Werbung für den Schweizer Rallyesport, der Organisator muß dafür die Einsatzkosten übernehmen. 

Daß jedoch auch ein Superchampion nur mit Waßer kocht, bewies die Anfangsphase des Rennens. Mit Bestzeiten auf den ersten drei Prüfungen über total 41,37 km zeigte Sébastien Carron im Ford Fiesta R5 von Balbosca, dass er sein Fell möglichst teuer verkaufen will. So lag der Schweizer Rallyemeister von 2016 nach der ersten Runde 18,3 Sekunden voraus.

Auf der zweiten Schleife drehte Loeb den Spieß mit drei Bestzeiten um. Im Gesamtklaßement liegt er weiterhin auf Rang 2, aber nur noch mit 4,9 Sekunden Rückstand. "Die Abstimmung des Autos und die Reifenmischung haben nicht gepaßt. Am Nachmittag ging es deutlich beßer", erklärte Loeb. 

Sébastien Carron macht sich jedoch keine Illusionen. "Am Samstag wird mir Loeb nach ein, zwei Prüfungen die Führung abknöpfen", ist er überzeugt. Immerhin war er selbst leicht überrascht, überhaupt so lange vorne zu liegen. "Ob Loeb hier ist oder nicht, ändert nichts an meiner Fahrweise. Das ist für mich ein Rennen wie jedes andere, das ich gewinnen will."

Auf dem dritten Zwischenrang liegt Ivan Ballinari (Ford Fiesta R5) mit schon 42,1 Sekunden Rückstand auf Carron. Dahinter folgen Olivier Gillet (Porsche 997) und der Belgier Peter Tsjoen (Ford Fiesta R5). 

Die zweite Etappe umfasst acht weitere Prüfungen auf vier verschiedenen Strecken. Über die Homepage rdch.ch gibt es ein Livetiming.

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