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"Fühlt sich wie Formel-1-Titel an": Button jubelt über Erfolg in Japan

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"Fühlt sich wie Formel-1-Titel an": Button jubelt über Erfolg in Japan
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11.11.2018, 14:35

Auf Anhieb gewinnt Jenson Button die Super-GT-Serie in Japan. Der Brite spricht über seinen Erfolg und wie schwierig für ihn die Umstellung auf den GT-Sport war.

"Das ist eine der schwierigsten Rennserien der Welt. Und das sagt jemand, der so viele Jahre in der Formel 1 gefahren ist", meint Jenson Button nach seinem Titelgewinn in der japanischen Super-GT-Serie. Beim Saisonfinale in Motegi eroberte der Brite mit seinem Teamkollegen Naoki Yamamoto den dritten Platz. Das reichte, um für Honda den ersten Meistertitel seit 2010 zu gewinnen. Button schaffte dieses Kunststück gleich in seiner ersten vollen Saison.

"Ich könnte nicht glücklicher sein. Mein letzter Meistertitel ist neun Jahre her", spricht Button seinen Formel-1-Titel 2009 an. "Das war damals ein großer Sieg, aber dieser Moment jetzt fühlt sich genauso groß an." Er ging für das Team von Kunimitsu Takahashi, der in Japan eine Motorsportlegende ist, an den Start. Takahashi gilt als "Vater des Driftens" und bestritt 1977 auch ein Formel-1-Rennen in Fuji.

Super-GT schwieriger als man vielleicht denkt

Der Umstieg vom Formel-1-Auto in einen GT-Boliden fiel Button zwar leicht, die Rennen selbst sind aber ganz anderer Natur. "Für mich war das Fahren im Verkehr neu. Das ist komplett anders als alles, was ich bisher getan habe", schildert Button. "Außerdem gab es Strecken, die ich nicht kannte. Autopolis war schwierig für mich. Man trifft in ungewöhnlichen Kurven auf die Autos, und ich war mir nicht sicher, wohin ich fahren soll und wie ich Autos hinter mir halten kann."

#100 Honda NSX-GT: Jenson Button, Naoki Yamamoto

#100 Honda NSX-GT: Jenson Button, Naoki Yamamoto

Foto: Masahide Kamio

"Man muss hier viel lernen, und man muss schnell lernen, sonst fährt man in den Rennen rückwärts. Es ist wirklich schwierig. Ich denke, die Erfahrungen in diesem Jahr haben mir in Motegi geholfen. Auf diesem Kurs ist der Verkehr einfacher zu kontrollieren als in Autopolis. Ich habe aus meinen Fehlern gelernt." In der Super-GT geht es auch eng zu. Die Rennen sind in etwa so lang wie ein Grand Prix, aber alleine in Motegi kamen die Top 4 innerhalb von zehn Sekunden ins Ziel. 

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Button fuhr beim Finale 1,6 Sekunden vor den direkten Titelkonkurrenten Ryo Hirakawa/Nick Cassidy im Lexus über die Ziellinie. Button stand bis zum Schluss unter Druck. "Am schlimmsten war, als mich das Auto mit der Nummer 1 eingeholt hat", spricht er über den gegnerischen Lexus mit Hirakawa am Steuer. "Ich war mir nicht sicher wo er versuchen wird, mich zu überholen. Ich fuhr dann eine Runde im Verkehr und er blieb hinter mir. Dabei verstand ich, wo ich das Auto platzieren muss, damit er mich nicht überholen kann."

Fährt Button auch im nächsten Jahr in Japan?

Obwohl der Lexus in der Schlussphase schneller war, verteidigte Button den dritten Platz, der zum Titelgewinn reichte. Vor 20 Jahren gewann der heute 38-Jährige in der Britischen Formel-Ford seine erste Meisterschaft. Nun feierte Button den dritten Titel in seiner gesamten Rennkarriere. Ob er auch im nächsten Jahr die Super-GT fährt? "Ich kann das momentan noch nicht sagen, aber ich habe das Gefühl, dass ich mehr oder weniger das Gleiche machen werde", kündigt er an.

#100 Honda NSX-GT: Jenson Button, Naoki Yamamoto

#100 Honda NSX-GT: Jenson Button, Naoki Yamamoto

Foto: Masahide Kamio

"Wenn man in einer neuen Kategorie fährt, dann ist es sehr wichtig, dass man auf so viele Leute wie möglich hört. Ich habe viel Hilfe von anderen Fahrern erhalten, wie man sich im Verkehr verhalten muss. Ich habe auch viele Fragen gestellt. Naoki war als Teamkollege sehr hilfreich. Er hat mir in schwierigen Situationen geholfen, denn es war überraschend, wie viel man hier lernen muss. Man denkt, es ist nur ein Rennauto, aber es ist komplett anders." So gibt es zum Beispiel keine Heizdecken. "Das war für mich zum ersten Mal seit der Formel 3 der Fall."

Von den acht Saisonrennen konnten Button/Yamamoto einmal in Sugo gewinnen. In Okayama und Suzuka belegten sie zweite Plätze. Nun gesellte sich in Motegi der insgesamt vierte Podestplatz der Saison hinzu. Damit hatten sie insgesamt drei Punkte Vorsprung auf das Lexus-Duo Hirakawa/Cassidy. Der Rennstall Kunimitsu gewann mit dem Honda NSX auch die Teamwertung. Zum ersten Mal seit 2010 gewann Honda wieder die Topklasse GT-500. 

 
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Autor Gerald Dirnbeck