Mexiko-Premiere der WEC: Kampf der Hersteller in Höhenluft noch enger?

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Mexiko-Premiere der WEC: Kampf der Hersteller in Höhenluft noch enger?
Charles Bradley
Autor: Charles Bradley
10.08.2016, 20:22

Audi-Werksfahrer Lucas di Grassi glaubt, dass die besonderen äußeren Bedingungen in Mexiko-Stadt für zusätzliche Spannung im WEC-Feld sorgen werden.

Logo, 6 Stunden von Méxiko
Nico Rosberg, Mercedes AMG F1 W06, vor Lewis Hamilton, Mercedes AMG F1 W06
Rennaction
Start: #7 Audi Sport Team Joest, Audi R18: Marcel Fässler, Andre Lotterer, führt
#8 Audi Sport Team Joest, Audi R18 e-tron quattro: Lucas di Grassi, Loic Duval, Oliver Jarvis
#8 Audi Sport Team Joest, Audi R18: Lucas di Grassi
#8 Audi Sport Team Joest, Audi R18 e-tron quattro: Lucas di Grassi, Loic Duval, Oliver Jarvis
#1 Porsche Team, Porsche 919 Hybrid: Timo Bernhard, Mark Webber, Brendon Hartley
#5 Toyota Racing, Toyota TS050 Hybrid: Anthony Davidson, Sébastien Buemi, Kazuki Nakajima
#1 Porsche Team Porsche 919 Hybrid: Timo Bernhard, Mark Webber, Brendon Hartley, #2 Porsche Team Por

Die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) gastiert am ersten September-Wochenende zum ersten Mal in ihrer noch jungen Geschichte in Mexiko. Auf dem seit dem vergangenen Jahr auch wieder von der Formel 1 genutzten Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt waren hochkarätige Sportwagen zuletzt vor 25 Jahren zu Gast.

1991 fuhr die legendäre Gruppe C auf der mexikanischen Grand-Prix-Strecke, die damals noch die originale Peraltada-Kurve beinhaltete. Inzwischen ist die ultraschnelle 180-Grad-Rechts der langsamen und winkligen Sektion durch das Baseball-Stadion gewichen.

Vor der Mexiko-Premiere der WEC ist es aber nicht allein die Streckenführung, sondern es sind vielmehr die äußeren Bedingungen, die für Spannung sorgen. Das Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt liegt auf einer Höhe von 2.285 Metern über dem Meeresspiegel. Dies hat Auswirkung auf die Motoren.

"Ich glaube, die Startaufstellung der WEC wird in Mexiko-Stadt richtig spektakulär aussehen", sagt Audi-Werksfahrer Lucas di Grassi und sinniert: "Auf der langen Geraden wird es in puncto Höchstgeschwindigkeit richtig interessant. Noch interessanter wird aber, wie die Motoren und die Systeme im Ganzen von der Höhenluft beeinflusst werden."

Die LMP1-Autos von Audi, Porsche und Toyota im Vergleich

Aufgrund der Tatsache, dass in der WEC sowohl Benzin- als auch Dieselmotoren, sowohl Turbo- als auch Saugmotoren und sowohl klassische Antriebstechnik als auch Hybrid-Technologie zum Einsatz kommen, rechnet di Grassi mit "einem engen Wettbewerb, der die WEC noch interessanter machen wird".

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