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"Gefühl war positiv": Renault am Freitag unter Wert geschlagen?

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"Gefühl war positiv": Renault am Freitag unter Wert geschlagen?
Autor:
Co-Autor: Scott Mitchell
10.05.2019, 18:53

Nico Hülkenberg und Daniel Ricciardo landen am Freitag nur im hinteren Mittelfeld - Schnelle Longruns lassen die Renault-Piloten aber trotzdem optimistisch bleiben

Der Blick auf die Zeitentabelle dürfte in Enstone keinen vom Hocker hauen. Nico Hülkenberg und Renault-Teamkollege Daniel Ricciardo belegten in Barcelona am Freitag die Positionen 14 und 15. Auf die Bestzeit von Valtteri Bottas fehlten mehr als 1,5 Sekunden. Trotzdem ist man bei den Franzosen nicht komplett unzufrieden, denn die Updates für den R.S.19 scheinen zu funktionieren.

"Am Vormittag fühlte ich mich ziemlich gut - vermutlich so wie alle, die hier Updates mitgebracht haben", berichtet Ricciardo, für den es ein "interessanter" Freitag war. "Ich hatte das Gefühl, dass die Updates ziemlich gut funktionieren", verrät er und ergänzt: "Das erste Gefühl war daher positiv. Von da aus konnten wir dann aber keine echten Fortschritte mehr machen."

 

Renault hat nach Spanien unter anderem einen neuen Frontflügel, verbesserte Bargeboards und einen überarbeiteten Unterboden mitgebracht. "Am Nachmittag hatten wir dann auf einer Runde Schwierigkeiten, aber unser Longrun sah besser aus", so Ricciardo. Chassis-Technikchef Nick Chester bestätigt: "Unsere Pace bei den Shortruns und die Balance des Autos war nicht da, wo wir sie erhofft hatten."

Dafür seien die Longruns auf den Medium-Reifen "besser" gewesen. Deshalb möchte Ricciardo "optimistisch" bleiben. Er geht davon aus, dass Renault eigentlich besser sei, als es das nackte Ergebnis aussagt. "Ich fühle mich defintiv besser als das", erklärt er im Hinblick auf seinen 15. Platz. "Ehrlich gesagt denke ich noch immer, dass wir es in Q3 schaffen können", erklärt er im Hinblick auf das Qualifying am Samstag.

Motor bringt keine zusätzliche Performance

Das Auto sei eigentlich "gut genug" dafür. Gleichzeitig weiß er aber auch, dass die Pace am Freitag dafür nicht schnell genug war. Romain Grosjean (Haas) war der schnellste Mittelfeldpilot. Knapp acht Zehntel war der Franzose schneller als Ricciardo. "Ich will nicht sagen, dass wir locker noch sieben Zehntel in der Hinterhand haben", so der Australier. Er sehe aber auf jeden Fall noch Luft nach oben.

"Ich bin zuversichtlich, dass wir es morgen hinbekommen", so der Renault-Neuzugang. Für Hülkenberg war es derweil ein "normaler Freitag". Der Deutsche hat wie sein Teamkollege ein "gutes" Gefühl und erklärt: "Morgen wollen wir noch etwas mehr Performance aus dem Auto herausholen." Aktuell analysiere man die Daten in der Fabrik in Enstone. "Es ist sehr eng zwischen allen Mittelfeldteams", glaubt Hülkenberg.

"Die Pace auf einer Runde sah nicht fantastisch aus. Ich denke, da haben wir noch Luft nach oben", bestätigt auch er. Der Longrun sei aber auch bei ihm "vielversprechender" gewesen. Ricciardo ist sich jedenfalls sicher, dass man seit den Testfahrten im Winter "Fortschritte" gemacht hat. Übrigens brachte das Team nicht nur neue Teile für das Chassis mit, auch der Motor ist neu.

"Wir haben einen neuen Motor, aber da geht es mehr um Zuverlässigkeit", erklärt Ricciardo. Bei der Performance sind keine großen Sprünge zu erwarten. Ricciardo erklärt, dass es trotzdem ein sehr wichtiges Update sei. "Die Zuverlässigkeit ist jetzt der erste Schritt", so der Australier. Wenn der Motor erst einmal stabil laufe, könne man anschließend daran arbeiten, mehr Power herauszukitzeln.

Mit Bildmaterial von LAT.

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Autor Ruben Zimmermann