IndyCar: Newgarden mit neuer Aerodynamik auf Texas-Pole

geteilte inhalte
kommentare
IndyCar: Newgarden mit neuer Aerodynamik auf Texas-Pole
Autor: Mario Fritzsche
08.06.2018, 20:54

IndyCar-Titelverteidiger Josef Newgarden fährt im Qualifying auf dem Texas Motor Speedway vor seinen beiden Penske-Teamkollegen auf die Pole-Position.

Polesitter Josef Newgarden, Team Penske Chevrolet
Josef Newgarden, Team Penske Chevrolet
Simon Pagenaud, Team Penske Chevrolet
Will Power, Team Penske Chevrolet
Robert Wickens, Schmidt Peterson Motorsports Honda
Sébastien Bourdais, Dale Coyne Racing with Vasser-Sullivan Honda
Scott Dixon, Chip Ganassi Racing Honda, Tony Kanaan, A.J. Foyt Enterprises Chevrolet

Hektische Wochen im IndyCar-Kalender. Nachdem nur sechs beziehungsweise sieben Tage nach dem Indy 500 der Double-Header in Detroit über die Bühne ging, heißt steht am Samstag - wiederum nur sechs Tage nach dem vorherigen Rennen - bereits das 600-Kilometer-Rennen auf dem Texas Motor Speedway in Fort Worth auf dem Plan.

Im Vergleich zum Indy 500 wird auf dem texanischen 1,5-Meilen-Oval mit einer etwas veränderten Aerodynamik am für alle Autos einheitlichen Speedway-Kit gefahren. Für den Heckflügel ist an diesem Wochenende ein drei Grad steilerer Winkel vorgeschrieben. Das Plus an Abtrieb an der Hinterachse soll helfen, die IndyCar-Boliden bei hohen Temperaturen unter Kontrolle zu halten.

Fotos: IndyCar in Fort Worth

Beim Qualifying am Freitag, das in Form eines Einzelzeitfahrens über zwei fliegende Runden über die Bühne ging, war es in Fort Worth drückend heiß. Die Pole-Position zum DXC Technology 600, das am Samstagabend Ortszeit unter Flutlicht über die Bühne geht, holte sich Josef Newgarden (Penske-Chevrolet) mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 220,613 Meilen pro Stunde. Für den IndyCar-Champion von 2017 ist es die erste Oval-Pole seit Milwaukee 2015. Damals fuhr er noch für das Team von Sarah Fisher und Ed Carpenter.

Zweitschnellster hinter Newgarden war Simon Pagenaud, dessen #22 Penske-Chevrolet denselben Hauptsponsor trägt wie das Rennen: DXC Technology. Die zweite Startreihe bilden am Samstag Indy-500-Sieger Will Power, der damit für drei Penske-Piloten in den Top 3 sorgt, und Robert Wickens (Schmidt-Honda; 4.) als einmal mehr schnellster Rookie.

In den Top 10 der Startaufstellung findet sich neben dem Penske-Trio nur noch ein weiterer Pilot aus Chevrolet-Lager: Tony Kanaan (Foyt-Chevrolet) auf Startplatz sechs. Derweil haben es neben Wickens fünf weitere Honda-Piloten in die Top 10 geschafft.

Startaufstellung zum DXC Technology 600 in Fort Worth

Der Start zum DXC Technology 600 über eine Renndistanz von 248 Runden erfolgt in MESZ umgerechnet in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 2:45 Uhr. Ortszeit fällt die Grüne Flagge gegen 19:45 Uhr und somit kurz vor Sonnenuntergang.

Nächster Artikel
Alexander Rossi: Lieber Plattfuß als Zweiter

Vorheriger Artikel

Alexander Rossi: Lieber Plattfuß als Zweiter

Nächster Artikel

IndyCar: Texas-Triumph für Dixon bei Reifensorgen für Penske

IndyCar: Texas-Triumph für Dixon bei Reifensorgen für Penske
Kommentare laden

Artikel-Info

Rennserie IndyCar
Event Fort Worth
Fahrer Josef Newgarden
Teams Team Penske
Autor Mario Fritzsche
Artikelsorte Qualifyingbericht