Tom Lüthi: "Es ist schon ziemlich bitter"

Der Berner befindet sich in der Verfassung seines Lebens. Doch im Gegensatz zu Morbidelli wartet er noch auf ein Angebot aus der MotoGP.

Acht Rennen, sieben Podestplätze, zweiter WM-Zwischenrang, nur 12 Punkte hinter Franco Morbidelli. Tom Lüthi hätte allen Grund zur Freude. Doch sein Ziel ist nicht nur der WM-Titel in der Moto2-Klasse, sondern der Aufstieg in die MotoGP.

Diesen wird sein Erzrivale nach dem Ende der Saison 2017 vollziehen. Der Italiener hat bereits einen Vertrag für die MotoGP 2018 unterschrieben. Unabhängig davon, ob er an der Tabellenspitze bleibt oder nicht.

Im Interview mit der "Berner Zeitung" gibt der in Linden wohnende Motorradpilot zu, dass ihn dieser Gedanke beschäftigt.
"Die Königsklasse ist definitiv mein Ziel. Und wie man sieht, mache ich meinen Job nicht so schlecht", wird Lüthi in der BZ zitiert. Trotzdem hat er aber im Gegensatz zu Morbidelli noch kein vernünftiges Angebot erhalten. "Das ist schon ziemlich bitter."

 

Von Gerüchten, wonach das italienische LCR-Team an ihm als zweiten Fahrer für 2018 interessiert sei, weiss der 30-jährige Berner "schon lange. Fakt ist: Es ist überhaupt nichts konkret. Aber ich habe nicht resigniert und glaube nach wie vor daran, dass der Aufstieg für mich möglich ist. "
Dass dies vom Abschneiden in der laufenden Moto2-WM abhängt, verneint Lüthi. "Die Verträge werden alle schon vor dem Saisonende unterschrieben."

Einen Kommentar schreiben
Kommentare anzeigen
Über diesen Artikel
Rennserien Moto2
Fahrer Thomas Luthi
Teams Technomag Racing Interwetten
Artikelsorte News
Tags thomas luthi