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Philip Egli: "Es geht nicht mehr viel schneller..."

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Philip Egli: "Es geht nicht mehr viel schneller..."
Autor:
, Motorsport.com Switzerland

Der Zürcher gewann im Tessin mit seinem Dallara-Opel F3 den zehnten und letzten Lauf zur Schweizer Slalom-Meisterschaft. Marcel Maurer kehrte mit einem Ersatzmotor zurück und blieb nur knapp geschlagen.

Philip Egli, Marcel Maurer, Jean-Marc Salomon, podium
Philip Egli, Dallara F394-Opel, Racing Club Airbag, 2. Rennlauf
Philip Egli, Dallara F394-Opel, Racing Club Airbag, 1. Training
Philip Egli, Dallara F394-Opel, Racing Club Airbag, 2. Training
Philip Egli, Racing Club Airbag, Tagessieger
Marcel Maurer, Tatuus-Renault E2, Chablais Racing Team, 1. Rennlauf
Marcel Maurer, Tatuus-Renault E2, Chablais Racing Team, 1. Rennlauf
Marcel Maurer, Tatuus-Renault E2, Chablais Racing Team, 2. Training
Jean-Marc Salomon, Tatuus-Honda FM, Ecurie des Ordons, 2. Rennlauf
Jean-Marc Salomon, Tatuus-Honda FM, Ecurie des Ordons, 1. Rennlauf
Jean-Marc Salomon, Tatuus-Honda FM, Ecurie des Ordons, 1. Training
Jean-Marc Salomon, Tatuus-Honda FM, Ecurie des Ordons, 2. Training
Henri Schmidt, Formula Renault Epsilon Caparo, Ecurie des Ordons, 2. Training
Thomas Neuhaus, Tatuus-Renault E2, Racing Club Airbag, 1. Rennlauf
Henri Schmidt, Formula Renault Epsilon Caparo, Ecurie des Ordons, 1. Rennlauf
Thomas Neuhaus, Tatuus-Renault E2, Racing Club Airbag, 2. Training

Tiziano Riva war zwar mit seinem Reynard 92D F3000 gemeldet, doch trat der Tessiner nicht zum Heimrennen auf dem Flugplatz von Ambrì an.

So machten drei der fünf Zweiliter-Rennwagenpiloten den Tagessieg bei der tadellos organisierten Veranstaltung der Equipe Bernoise unter sich aus.

Auf dem 3,56 km langen Parcours mit nur 52 Toren erreichten diese Rennwagen ein Tempo von 200 km/h. "Dieser Kurs ist ideal für Rennwagen. Er ist seit 2016 so schnell gesteckt, dass man sich fast auf einer Rundstrecke fühlt. Das macht Spass", fand Philip Egli. Um ganz vorne mitzumischen, brauchte es daher eine exzellente Streckenkenntnis und auch etwas Mut...

Courage brachten alle drei auf. Doch weil Jean-Marc Salomon mit seinem Tatuus-Honda FM zum ersten Mal bei diesem Rennen fuhr, hatte der Jurassier gegen das Deutschschweizer Duo keine echte Chance.

Auch Marcel Maurer startete mit einem Handikap. Nachdem sein guter Motor am Gurnigel den Geist aufgegeben hatte, kehrte er mit dem schwächeren originalen Formel-Renault-Motor im Tatuus-Chassis zurück. 

Im ersten Rennlauf lag Egli um 2,2 Sekunden voraus. Im finalen Durchgang unterbot Maurer dessen Bestzeit um 45 Hundertstel. Egli holte zu seinem Glück nochmals alles aus dem Dallara-Opel heraus und holte mit 1’49,98 den Tagessieg, nur 13 Hundertstel vor dem Vorjahressieger.

"Mein Ziel war eine Zeit unter 1:50, wie ich sie schon letztes Jahr im zweiten Trainingslauf erzielte, bevor ich im ersten Rennlauf den Unfall hatte.

Mit dem originalen Formel-3-Auto geht es ohne neue Reifen nicht viel schneller. Das hätte ich nur getan, wenn es in der Meisterschaft noch um einen Podestplatz gegangen wäre", erklärte der Tagessieger.

Im vergangenen Jahr belegten Egli und Maurer hinter Martin Bürki, der in Ambrì hinter dem Rennwagentrio auf den sensationellen vierten Gesamtrang kam (separater Bericht folgt), die Plätze 2 und 3 in der Schweizer Slalom-Meisterschaft.

Dieses Jahr reicht es nur für die Schlussränge 4 und 5. Vier Rennwagenpiloten – Egli, Maurer, Salomon und Hängärtner – haben sich die Siege und Klassenpunkte gegenseitig weggenommen...

Slalom Ambrì - Scratch (Gesamtklassement) 

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