Neel Jani: „Das Rennen verlief etwas unglücklich für uns“

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Neel Jani: „Das Rennen verlief etwas unglücklich für uns“
Peter Wyss
Autor: Peter Wyss , Motorsport.com Switzerland
07.05.2017, 10:09

Die optimale Ausgangslage nützte dem Weltmeister in Belgien nicht viel. „Wir waren nicht so schnell wie Toyota und hatten Pech mit zwei Gelbphasen. Für Le Mans heisst das nichts.“

#1 Porsche Team, Porsche 919 Hybrid: Neel Jani, Andre Lotterer, Nick Tandy
#1 Porsche Team, Porsche 919 Hybrid: Neel Jani, Andre Lotterer, Nick Tandy
#1 Porsche Team, Porsche 919 Hybrid: Neel Jani, Andre Lotterer, Nick Tandy
#1 Porsche Team, Porsche 919 Hybrid: Neel Jani, Andre Lotterer, Nick Tandy; #8 Toyota Gazoo Racing,
#1 Porsche Team, Porsche 919 Hybrid: Neel Jani, Andre Lotterer, Nick Tandy; #7 Toyota Gazoo Racing, Toyota TS050 Hybrid: Mike Conway, Kamui Kobayashi
#1 Porsche Team, Porsche 919 Hybrid: Neel Jani, Andre Lotterer, Nick Tandy
#1 Porsche Team, Porsche 919 Hybrid: Neel Jani, Andre Lotterer, Nick Tandy; #9 Toyota Gazoo Racing, Toyota TS050 Hybrid: Stéphane Sarrazin, Yuji Kunimoto, Nicolas Lapierre
#1 Porsche Team, Porsche 919 Hybrid: Neel Jani, Andre Lotterer, Nick Tandy; #7 Toyota Gazoo Racing,
#1 Porsche Team, Porsche 919 Hybrid: Neel Jani, Andre Lotterer, Nick Tandy; #8 Toyota Gazoo Racing,
#1 Porsche Team, Porsche 919 Hybrid: Neel Jani, Andre Lotterer, Nick Tandy; #2 Porsche Team, Porsche 919 Hybrid: Timo Bernhard, Earl Bamber, Brendon Hartley
#1 Porsche Team, Porsche 919 Hybrid: Neel Jani, Andre Lotterer, Nick Tandy
#1 Porsche Team, Porsche 919 Hybrid: Neel Jani, Andre Lotterer, Nick Tandy
#1 Porsche Team, Porsche 919 Hybrid: Neel Jani, Andre Lotterer, Nick Tandy; #71 AF Corse, Ferrari 48
#1 Porsche Team, Porsche 919 Hybrid: Neel Jani, Andre Lotterer, Nick Tandy
Polesitter: Andre Lotterer, Neel Jani, Porsche Team

Neel Jani verliess Belgien am Sonntagmorgen ohne einen Pokal und nur mit 12 WM-Punkten für den vierten Platz und dem Zusatzpunkt für die Pole Position im Gepäck.

„Logischerweise hatten wir uns nach dem optimalen Qualifying mehr erhofft“, seufzt der Berner. „Der erste und zweite Platz lag für uns ausser Reichweite. Die beiden Toyota waren einfach stärker.“

Der Weltmeister führt dies in erster Linie auf die zwei unterschiedlichen Aerodynamik-Konfigurationen zurück. Porsche trat mit dem Low-downforce-Paket im Hinblick auf Le Mans an, das auf dem schnellen Circuit von Spa Francorchamps besser funktionierte als in Silverstone. 

Toyota war mit den beiden auf mehr Abtrieb ausgelegten TS050 Hybrid trotzdem schneller, weil sie den geringeren Topspeed im zweiten, kurvenreichen Sektor wettzumachen vermochten.

„Uns hat es zudem mit zwei Gelbphasen extrem erwischt“, nennt Jani den Hauptgrund für den Rückstand auf die Top 3. 

 

„Dadurch hat uns unser Schwesterteam eingeholt und sogar abgehängt. Wir und der Nummer-7-Toyota, der eigentlich schneller war als das Siegerteam, haben zweimal gleichzeitig gestoppt, bevor das Rennen kurz neutralisiert wurde. So konnten die anderen ihre Boxenstopps unter Gelb absolvieren und profitieren.“

Ausserdem hatte die Startnummer 1 den prognostizierten Regen für die Schlussphase schon früh einkalkuliert und die Strategie danach ausgerichtet.

„Daher haben wir unsere Reifen schon nach dem ersten Stint von André Lotterer gewechselt. Wir hatten dann gegenüber Toyota im jeweiligen zweiten Stint mehr Mühe mit dem Reifenverschleiss. Aber dies war nicht rennentscheidend“, glaubt Jani. 

 

 

Unzufrieden ist der Schweizer mit dem Resultat trotzdem nicht. „Für Le Mans heisst dies nichts. Wir haben gelernt, dass die Strategie eminent wichtig sein wird. Es wird darauf ankommen, wer wie viele Runden mit einer Tankfüllung und mit denselben Reifen zurücklegen kann. Toyota verwendete beim dritten Auto die noch kompromisslosere Aerodynamik für Le Mans, und dieses hatten wir im Griff. Ich denke, in Le Mans ist alles möglich. Wir sind in Belgien zwar geschlagen worden, das heisst aber nicht, dass wir deswegen die Schwächeren waren.“ 

 
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