Pascal Wehrlein: War "noch nicht bereit", für Mercedes zu fahren

Formel-1-Pilot Pascal Wehrlein versteht die Entscheidung seitens Mercedes, ihn in seinem 2. F1-Jahr nicht ins Mercedes-Cockpit zu setzen.

Pascal Wehrlein: War "noch nicht bereit", für Mercedes zu fahren
Pascal Wehrlein, Sauber C36
Pascal Wehrlein, Sauber C36
Pascal Wehrlein, Sauber C36
Pascal Wehrlein, Sauber C36
Pascal Wehrlein, Sauber C36
Pascal Wehrlein, Sauber C36
Valtteri Bottas, Mercedes AMG F1 W08; Pascal Wehrlein, Sauber C36
Pascal Wehrlein, Sauber C36
Pascal Wehrlein, Sauber C36
Romain Grosjean, Haas F1 Team VF-17; Pascal Wehrlein, Sauber C36

Der junge Deutsche galt als Kandidat für die Nachfolge des zurückgetretenen Weltmeisters Nico Rosberg. Mercedes-Teamchef Toto Wolff sagte jedoch, es sei zu früh, das junge Talent in ein Top-F1-Cockpit zu setzen.

"Das ist genau das, was er gesagt hat", verriet Wehrlein. "1 Jahr Erfahrung ist einfach nicht genug. Das war mir sofort klar."

"Er sagte, es sei besser, wenn ich mehr Erfahrung hätte, denn geraden im 2. Formel-1-Jahr würden Piloten große Fortschritte machen."

"Mercedes möchte einen fertigen und perfekten Fahrer haben. Ich habe dieses Limit noch nicht erreicht, denn ich bin noch zu unerfahren."

Obwohl Wehrlein wusste, dass er noch nicht genügend Erfahrung mitbringen würde, hätte er die Chance zu Mercedes wechseln trotzdem genutzt, wäre sie ihm ermöglicht worden.

"Wenn es die Chance gibt, muss man sie ergreifen. Mit nur 1 Jahr Erfahrung ist man natürlich noch lange nicht am Limit und man begeht Fehler."

"Wegen der wenigen Erfahrung gibt man beispielsweise bezüglich der Fahrzeugeinstellungen eine falsche Rückmeldung, sodass in die falsche Richtung geschraubt wird."

"Es ist doch klar, dass die Fehler sich reduzieren, wenn man beispielsweise 5 Jahre in der Formel 1 fährt."

Keine Enttäuschung

Auf die Frage, ob er wegen der Entscheidung seitens Mercedes enttäuscht gewesen sei, antwortete Wehrlein: "Ich war einer der Kandidaten, einer der möglichen Nachfolger, aber ich habe mich darauf nie fokussiert."

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"Ich fälle die Entscheidungen nicht, daher habe ich mich auf mein Training konzentriert. Es ging darum, was ich in der kommenden Saison besser machen kann und habe die Entscheidung einfach abgewartet."

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