Rebellion akzeptiert Le-Mans-Disqualifikation wegen "Fehleinschätzung"

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Rebellion akzeptiert Le-Mans-Disqualifikation wegen
Scott Mitchell
Autor: Scott Mitchell
Übersetzung: Petra Wiesmayer
23.06.2017, 14:04

Das Rebellion LMP2-Team hat die Disqualifikation und den Verlust des Podiums bei den 24 Stunden von Le Mans aufgrund einer "Fehleinschätzung" akzeptiert.

#13 Vaillante Rebellion Racing Oreca 07 Gibson: Mathias Beche, David Heinemeier Hansson, Nelson Piqu
#13 Vaillante Rebellion Racing Oreca 07 Gibson: Mathias Beche, David Heinemeier Hansson, Nelson Piqu
#13 Vaillante Rebellion Racing Oreca 07 Gibson: Mathias Beche, David Heinemeier Hansson, Nelson Piqu
Podium: 1. Timo Bernhard, Earl Bamber, Brendon Hartley, Porsche Team; 2. Ho-Pin Tung, Oliver Jarvis,
Podium: 1. Timo Bernhard, Earl Bamber, Brendon Hartley, Porsche Team; 2. Ho-Pin Tung, Oliver Jarvis,
LMP2-Sieg für #38 Jackie Chan DC Racing ORECA 07-Gibson: Ho-Pin Tung, Thomas Laurent, Oliver Jarvis
#13 Vaillante Rebellion Racing Oreca 07 Gibson: Mathias Beche, David Heinemeier Hansson, Nelson Piqu
#13 Vaillante Rebellion Racing Oreca 07 Gibson: Mathias Beche, David Heinemeier Hansson, Nelson Piqu
#31 Vaillante Rebellion Racing Oreca 07 Gibson: Julien Canal, Bruno Senna, Nicolas Prost

Nelson Piquet Jr., David Heinemeier Hansson und Mathias Beche standen für Rebellion zu 1. Mal in der Teamgeschichte auf dem Podium bei den 24 Stunden von Le Mans. Das Team lag am Ende 3 Runden hinter dem siegreichen LMP1-Porsche und 2 Runden hinter dem Sieger der LMP2-Wertung zurück.

Nach dem Rennen wurde das Trio aber disqualifiziert, als die Rennkommissare Rebellion für schuldig befanden, einen Regelverstoß an der Karosserie des #13 Oreca begangen zu haben.

Diese war ein "Loch, das vom Wettbewerber auf der rechten Seite der Motorabdeckung angebracht wurde". Dadurch konnte die Crew den Startermotor erreichen, ohne die Motorabdeckung und hintere Verkleidung abnehmen zu müssen.

Das Team entschied sich für das Loch, nachdem das Auto in der Anfangshase des Rennens Probleme mit dem Startermotor hatte. Das bedeutete aber auch, dass es im letzten Teil des Rennen mit einer nicht homologierten Karosserie fuhr.

Am Freitag gab das Team seinen 1. offiziellen Kommentar bezüglich der Disqualifikation heraus und erklärte, es müsse "die Verantwortung für das übernehmen, was passiert ist und die Konsequenzen akzeptieren".

"Sportinstitutionen müssen respektiert werden", stand in der Erklärung. "Die Werte des Teams sind Mut und Tapferkeit und diese Fehleinschätzung darf diese nicht beschädigen."

Rebellion-Präsident Alexandre Pesci sagte: "Ich möchte persönlich allen unseren Fans und Partnern für ihre uneingeschränkte Unterstützung und ihr Vertrauen danken und dafür, dass sie dieses Abenteuer zu etwas besonderem gemacht haben."

"Das Team wird schon beim nächsten WEC-Rennen am Nürburgring die Chance haben, sich wieder als großartiges, professionelles Team zu beweisen."

Piquet, Heinemeier Hansson und Beche bleiben trotz des Punkteabzugs 2. der LMP2-Wertung, liegen nun aber 40 Punkte hinter den Klassensiegern Ho-Pin Tung, Oliver Jarvis und Thomas Laurent.

Das Trio wurde in Le Mans Gesamtdritter und 1. beim Doppelsieg der beiden Autos von Jackie Chan DC Racing in der LMP2-Klasse, nachdem Tristan Gommendy, Alex Brundle und David Cheng durch die Disqualifikation von Rebellion auf Platz 2 nachrückten.

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